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          • Forschungsexpedition ans Nordkap
            • Forschungsexpedition ans Nordkap

            • Denkt man an Skandinavien, fallen einem wohl sofort Elche und Nordlichter ein. Aber was verbirgt sich wirklich hinter den Nadelwäldern am Polarkreis? Genau diese Frage stellte sich unser Forschungsteam, als wir im Mai unsere Expedition mit einem Reisebus in den Norden starteten. Mit 32 Schülerinnen und Schülern wollten wir in zwölf Tagen die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland erforschen. Den nördlichsten Punkt Europas, das Nordkap, erreichten wir schließlich durch Schnee und Sturm.

              Während der Reise in den Norden war es für uns wohl kaum übersehbar, dass die Bevölkerungsdichte immer mehr abnahm. Und doch hatten wir die Möglichkeit, die Bewohner zu interviewen, um die Daten für unsere Forschungsarbeit zu nutzen. Bemerkenswert war hierbei, dass alle Skandinavier fließend Englisch sprachen. Meine Gruppe untersuchte die Zufriedenheit der Bürger im Hinblick auf die Klimapolitik in ihren Ländern. Die Skandinavier waren sehr offen und freuten sich darüber, uns von ihrem Leben am Polarkreis zu erzählen. Weitere Daten sammelten wir durch Wettermessungen und Recherche. Dadurch konnten wir am Ende eine Forschungsarbeit veröffentlichen.

              Auf dem Programm standen neben sämtlichen Nationalparks auch die Hauptstädte Kopenhagen, Stockholm und Helsinki. In Finnlands Hauptstadt erkannte man stark den bescheidenen und ausgeglichenen Lebensstil der Finnen.

              Die Expedition war eine unvergessliche Erfahrung für mich. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und werde sicherlich noch lange auf dieses Ereignis zurückblicken.

              Jette (9c)

          • Abschied zweier langjähriger Kolleg*innen
            • Abschied zweier langjähriger Kolleg*innen

            • Vor den Sommerferien wurden unsere langjährigen Kolleg*innen Diethild Münstermann-Lohn und Dietmar Schäfers feierlich in den Ruhestand entlassen.

              Neben dem Kollegium fanden sich auch viele ehemalige Kolleg*innen in der Musikscheune ein, um auf die Laufbahnen der engagierten Lehrer*innen zurückzublicken und sich zu verabschieden.

              Zumindest bei Dietmar Schäfers kein Abschied für immer, da er uns auch im aktuellen Schuljahr für ein paar Unterrichtsstunden zur Verfügung steht. Auch Diethild Münstermann-Lohn unterstützt das Erasmus-Team weiterhin tatkräftig.

              Darüber freuen wir uns alle sehr, wünschen den beiden aber schon jetzt eine erholsame Zeit mit der Familie und alles Gute!

               

              Diethild Münstermann- Lohn, Deutsch- und Französischlehrerin und Koordinatorin Europaschule, geht zum 1. August 2022 in den Ruhestand. So liest es sich, wenn ein Dienstleben auf Fakten reduziert wird. Will man aber das nennen, was dieses Dienstleben ausgemacht hat, liest es sich so: In den Ruhestand geht eine Lehrerin aus Leidenschaft, die ihre beiden Fächer mit Motivation und Überzeugung vielen Schüler*innengenerationen nahegebracht hat. Ideenreich, lebendig und immer menschlich vermittelte sie den ‚Stoff‘ vor allem, indem sie lebensnahe Bezüge schuf. Ihr breites Wissen um historische und literarische Kontexte, gepaart mit viel Kreativität, ermöglichte es ihr, Texte im zeitgeschichtlichen Zusammenhang lebendig werden zu lassen. Unterricht bei ihr war bestimmt herausfordernd, nie aber langweilig! Was sie für die Schule besonders und nachhaltig wertvoll macht, ist ihr ‚Leben und Lehren für Europa‘. Seit sie die internationalen Fäden in die Hand nahm, ist die Idee zur Schulsäule ‚Europaschule Mauritius-Gymnasium‘ gewachsen. Ihr Credo: Wahre Bildung bedeutet auch, über die eigenen Grenzen hinausgehen und Erfahrungen mit anderen Menschen zu machen. Am besten im authentischen kulturellen Kontext: in einem anderen Land mit den Menschen, die dort leben. Diese nachhaltige Erfahrung bereicherte alle Schüler*innen, die an von Frau Münstermann-Lohn initiierten europäischen Projekten teilnehmen durften. Wir sagen DANKE für viel Herzblut, Ideen und Leben für die europäische Idee an unsererSchule! Danke auch, dass du, liebe Diethild, in der Zukunft die ‚Europaschule Mauritius-Gymnasium‘ weiterhin begleiten wirst.

              Dietmar Schäfers, Lehrer für Deutsch und katholische Religion, tritt ebenfalls zum 1. August in den Ruhestand ein. Wofür steht sein Name? – Für einen Lehrer, der vom Interesse am Menschen im Schüler / in der Schülerin getragen ist. Nicht zufällig ist eins seiner Fächer katholische Religion. Unzählige individuelle Gespräche mit Schüler*innen, insbesondere denjenigen, bei denen er vermutete, dass ihnen ein Gesprächsangebot weiterhelfen könnte, säumen seinen beruflichen Weg. Unzählige Elterngespräche, in denen er beratend und unterstützend tätig war. Authentische Sorge für ihr Wohlergehen und ihre Persönlichkeitsentwicklung sowie die Vermittlung christlicher Werte führte auch dazu, dass er maßgeblich die Säule unseres Schulprofils ‚Mauritius begleitet‘ ausschärfte und das Sozialpraktikum in der Klasse 9 einführte. So schuf er eine Möglichkeit für junge Menschen, sich als wirksam für andere zu erleben. Auch die zweite Seite seiner Lehrerpersönlichkeit kommt hier zum Tragen: sein perfekt strukturiertes Arbeiten. Mit seiner systematischen Arbeitsweise, seiner Projektplanung hätte er, schon lange bevor der Begriff Projektmanagement sich einbürgerte, Projektmanager werden können. Doch er ist Lehrer geworden. Zum Glück für uns! Zum Glück für die Generationen von Schüler*innen, die bei ihm lernten, wie man anspruchsvolle literarische und nicht literarische Texte ‚knackt‘! – den Methodenzetteln sei Dank! Allen, die glauben, das Fach Deutsch ‚kann man oder kann man nicht‘, ist entgegenzuhalten, dass Deutschunterricht bei Herrn Schäfers sie eines Besseren belehrt hätte. Und... Wer jemals bei ihm Unterricht hatte, behält zwei Dinge für sein Leben lang. Erstens: Tafelbilder können wahre Kunstwerke sein! Zweitens: Auch Lehrkräfte haben Humor! Danke, lieber Dietmar für viele Jahre intensive Bildungs- und Menschenbildungsarbeit an unserer Schule. Wir freuen uns, dass auch du uns – wenigstens stundenweise – erhalten bleibst.

          • Theaterstück begeistert rund 1500 Zuschauer
            • Theaterstück begeistert rund 1500 Zuschauer

            • Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit: das Theaterstück "Moritz von Büren - Rebell wider Willen" wurde in der Stadthalle Büren aufgeführt.

              Unter der Leitung der Schauspieler und ehemaligen Mauritianer Christoph Rabeneck und Stephan Rumphorst zeigten 29 Schüler*innen ihr schauspielerisches Talent, das sie in den vergangenen Wochen und Monaten bei vielen Workshops und Proben mit den beiden Experten erweitern konnten.

              Auch Eltern, Lehrer*innen und Ehemalige wirkten mit, indem sie Rollen übernahmen, Teil des Chors wurden oder im Hintergrund zum Gelingen des Theaterstücks beitrugen. Dieses wurde im Rahmen des Jubiläumsjahr gemeinsam mit dem Verein der Ehemaligen Mauritianer organsiert und sollte an den Edelherr und Schulstifter des Mauritius-Gymnasiums Moritz von Büren erinnern.

              Wir sind uns sicher: hätte Moritz am Wochenende im Publikum gesessen, wäre auch er begeistert gewesen!

              (Den Artikel aus dem Westfalenblatt findet ihr/ finden Sie unter den Fotos.)

          • 300/75 Schuljubiläum - Events im Sommer
            • 300/75 Schuljubiläum - Events im Sommer

            • Eigentlich wollten wir 2021 das große Doppeljubiläum des Mauritius-Gymnasiums (300 Jahre Gebäude; 75 Jahre Gymnasium) feiern. Leider mussten damals alle geplanten Aktionen und Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr coronabedingt ausfallen. Einige der für damals geplanten Events werden wir allerdings in den nächsten Wochen nachholen.

              Wir laden euch und Sie herzlich ein, dabei zu sein!

               

               

          • Informationen für die Ipad-Klassen
            • Informationen für die Ipad-Klassen

            • Wir freuen, uns in diesem Schuljahr mit der Einführung von Ipad-Klassen starten zu können. Ab Mittwoch wird die Jahrgangsstufe 9 mit der Nutzung eigener iPads beginnen. In den folgenden Jahren werden weitere Jahrgangsstufen dazu kommen. 

              Alle Informationen und Formulare für die Jahrgangsstufe 9 finden Sie hier. 

          • Moritz von Büren - Endspurt der Theaterproben und letzte Tickets!
            • Moritz von Büren - Endspurt der Theaterproben und letzte Tickets!

            • Am Wochenende ist es endlich soweit! Nach intensiven Proben wird das Theaterstück "Moritz von Büren - Rebell wider Willen" aufgeführt.

              Am vergangenen Wochenende sowie die gesamte Woche wurde und wird intensiv geprobt - bei strahlendem Sonnenschein im Binnenhof des Mauris und "im Geheimen" in der Stadthalle Büren.

              Für die Aufführungen am Freitag und Samstag sind noch wenige Karten vorhanden - schnell sein lohnt sich! Alle Infos findet ihr / finden Sie auf dem Plakat (s.u.).

          • Infos zum Schulstart der neuen 5er
            • Infos zum Schulstart der neuen 5er

            • Liebe 5er-Eltern,

              alle Informationen zum Schulstart am 10. August finden Sie hier. Außerdem können Sie hier die Materialliste einsehen.

              Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie weiterhin schöne Ferien.

              Das Mauri-5er-Team


          • Mauritius-Kurier Sommer 2022
            • Mauritius-Kurier Sommer 2022

            • Liebe Eltern,

              an dieser Stelle verabschieden wir uns mit dem traditionellen "Mauritius-Kurier" mit interessanten Artikeln zum Schulleben seit den Weihnachtsferien in die Sommerferien! Viel Spaß bei der Lektüre!

              Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne und erholsame Ferien!


          • Erdkunde Exkursion Münster (LK Q1)
            • Erdkunde Exkursion Münster (LK Q1)

            • Was ist eine nachhaltige Stadtentwicklung und kann man diese explizit an einer Stadt nachweisen? Um dies zu beantworten, machte sich der Erdkunde LK der Q1 mit Schüler*innen des Liebfrauen- und Mauritius-Gymnasiums in Begleitung von Frau Tölle und Frau Brandt am 15.06.2022 auf den Weg nach Münster.


              Bevor es für uns am frühen Mittwochmorgen am Geseker Bahnhof losging, haben wir die Exkursion schon ein paar Wochen vorher ausführlich geplant. Dazu haben sich die Schüler*innen des LKs in mehrere Kleingruppen aufgeteilt und verschiedene Aspekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung in Münster ausgearbeitet. Diese wurden dann vor, während und nach der Exkursion auf eine beliebige Weise den anderen Schülern präsentiert. Mal haben die Schüler*innen eine Gruppenarbeit angeleitet, ein anderes Mal ein interaktives Quiz erstellt. Seit wann ist die Stadtplanung von Städten nachhaltig ausgerichtet und war das schon immer so? Die verschiedenen Leitbilder der Stadtentwicklung stellte eine Kleingruppe anschaulich vor, während eine zweite das Konzept einer Nachhaltigen Stadtentwicklung mit ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen erklärte. Mit diesem Grundwissen sind wir dann nach Münster aufgebrochen, um eine Spurensuche zu wagen. Am Münsteraner Hauptbahnhof angekommen war unser erstes Ziel der Stadthafen. Auf dem Weg dorthin haben wir die Umgebung näher beobachtet. Im Hafenviertel konnten wir schon erste Anzeichen einer Gentrifizierung erkennen, dessen Auswirkungen uns im Laufe des Vormittags noch stärker bewusstwurden. Eine Kleingruppe hat uns die Geschichte des Münsteraner Stadthafens sowie den Funktionswandel einiger Gebäude vor Ort nähergebracht. Dabei sind uns vor allem die alten Speichergebäude (v.a. Kornspeicher) aufgefallen, die heute zum Beispiel als Theater oder Kunsthalle genutzt werden. Alte Bahnschienen, Schüttvorrichtungen und Kräne erinnern noch an die Zeit, in der der Hafen als Güterumschlagsplatz agierte. Später sind wir in Kleingruppen losgezogen um den Hafen selber etwas genauer zu erkunden. Dabei fertigten wir eine Kartierung an, die uns zeigte, dass der Hafen heute fast gar nicht mehr industriell genutzt, sondern vielmehr als Standort für Dienstleistungen revitalisiert wurde. Heute finden wir hier vor allem Gastronomie, Kunst und Kultur, Bürogebäude und Freizeiteinrichtungen.


              Nach einem kurzen Fußmarsch bei bestem Wetter durften wir dann die Mittagspause in der Münsteraner Innenstadt verbringen. Danach konnten wir die Stadt unsicher machen und mit einer Art Stadtrallye verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung anschauen. Dabei hatten wir Zeit in Ruhe die Altstadt zu besichtigen und wir konnten zum Aasee laufen. Zusätzlich hatten wir noch die Möglichkeit den Paulusdom und andere Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Gegen Nachmittag ging es dann wieder mit dem Zug zurück nach Geseke.
              Aber hat uns die Exkursion bei unserer anfänglichen Frage weitergeholfen? Nach der Exkursion waren wir uns einig. In der Stadt Münster lässt sich eine nachhaltige Stadtentwicklung wiederfinden und wir waren positiv überrascht von der guten Stadtentwicklungsstrategie der Stadt.


              Zusammenfassend kann man festhalten, dass wir einen super Einblick in die Stadtgeographie am Beispiel der Stadt Münster bekommen haben.

              Rudy Krämer (Q1)

               

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