Vom 24.01.-28.01. fand die Erasmus-Projektwoche statt – zum zweiten Mal coronabedingt als virtuelles Treffen. 35 Schüler:innen und Lehrer:innen vom Lycée La Fayette in Clermont-Ferrand (Frankreich) und 18 vom Mauritius-Gymnasium in Büren (Jahrgangsstufe EF) trafen sich über Zoom, um sich kennenzulernen, auszutauschen und gemeinsam am aktuellen Erasmus-Projekt „My digital life“ zu arbeiten.
Nach dem Kick-Off-Event am Montagmorgen, in dem die Schulleitungen aus Frankreich und Büren die Schüler:innen und Lehrer:innen begrüßten und die Schüler:innen in einer Kennlernrunde zum ersten Mal miteinander in Kontakt traten, ordneten sie sich den einzelnen Workshops zu, in denen sie in den kommenden Tagen zusammen arbeiten wollten.
Zur Auswahl standen folgende Workshops:
- Schreiben einer WhatsappStory
- Programmieren eines Videospiels über „Scratch“
- Recherche zu digitalen Berufen
- Entwurf eines Logos für das aktuelle Projektjahr + Design von Werbeartikeln
- ProjektReporter
- digitale Alltagssprache: Emojis & Co
- Sport für BildschirmJunkies: „Disconnection!“
Die Workshop-Teams arbeiteten am Montag, Dienstag und Donnerstag an ihren Projekten und lernten dabei nicht nur sich besser kennen, sondern erkannten auch die unterschiedlichen Mentalitäten der beiden Nationen.
Der Mittwoch stand sowohl bei den Mauritianern als auch bei den Franzosen im Zeichen der Exkursion. Während die Mauris im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn an einer Führung zum Thema Mensch und Roboter teilnahmen, machten die Schüler:innen in Clermont-Ferrand eine digital-analoge „Space-Invaders“-Tour.
Außerdem bekam die Logo-Gruppe externe Expertenhilfe durch die Firma Lichtenstein Medien. Jörg Lichtenstein stand den Schüler:innen der Projektgruppe als langjähriger Partner des Mauris und kompetenter Ratgeber für wirkungsvolle Logos und die Entwicklung themenbezogener Werbeträger zur Verfügung.
Am Freitag stand dann die Präsentation der Ergebnisse aus der Projektwoche auf dem Plan. In der „My digital life – Project Revue“ hatten die Teilnehmer:innen viel zum Staunen und zum Lachen. Trotz der erschwerten Bedingungen durch die (vor allem in Frankreich) schwierigen technischen Bedingungen konnten sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen! Die Jugendlichen – als digital natives – fanden bei auftretenden Problemen kurzerhand andere Mittel und Wege, um digital in Kontakt zu treten und gewinnbringend miteinander zu arbeiten.
Auch Corona erschwerte die Projektwoche zusätzlich. Nicht nur, dass die Testungen in Frankreich den Start am Morgen verzögerten, auch die positiven Fälle nahmen von Tag zu Tag zu. Sodass dort von den 35 Schüler:innen am Ende nur noch 21 Schüler:innen dabei waren.
Insgesamt blicken wir positiv auf die Woche zurück, die uns gezeigt hat, welche Potenziale in der digitalen Welt stecken, aber auch welche Schwierigkeiten damit verbunden sind.
Ganz besonders freuen wir uns aber auf die realen Begegnungen, die zum ersten Mal im aktuellen Erasmus-Projekt im Mai in Brüssel stattfinden werden. Das Programm mit vielen Highlights steht!