In der letzten Woche des 1. Halbjahres (02.02.–06.02.2026) traten wir, die gesamte Jahrgangsstufe 10 mit fünf Lehrkräften, die alljährliche Reise in die Hauptstadt Berlin an.
Am Dienstag besuchten wir die Gedenkstätte und das Museum des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Trotz der unangenehmen Kälte war der Rundgang sehr eindrucksvoll und hat uns zum Nachdenken bewegt. Danach fuhren wir zu unserer Unterkunft, dem Hotel „acama“ in Kreuzberg. Den Abend durften wir bis 22 Uhr frei gestalten, anschließend wurde kontrolliert, ob alle zurück waren.
Am nächsten Tag ging es ins Jüdische Museum Berlin, wo wir in Gruppen Führungen zu
verschiedenen Themen bekamen. Nachmittags folgte eine Stadtrundfahrt durch Berlin mit vielen Infos zur Geschichte und Gegenwart der Stadt. Am Brandenburger Tor machten wir einen Stopp für Fotos und
verließen kurzzeitig den Bus.
Am Donnerstag besuchten wir die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Ein Zeitzeuge
berichtete von seiner Haft, was uns besonders bewegte. Für das Nachmittagsprogramm teilte sich die Gruppe. Die eine Hälfte besuchte das DDR-Museum, welches die damalige Zeit sowie jegliche Eindrücke ideal veranschaulichte. Der Rest erkundete später mit den Berliner Unterwelten einen Bunker, welcher jedoch oberhalb der Erde lag. Den letzten Abend ließen wir abschließend gemeinsam ausklingen, z. B. mit
Gesellschaftsspielen in unserer Unterkunft.
Am Freitag, den 06.02., besichtigten wir noch den Deutschen Bundestag und sprachen mit
einem Mitarbeiter von Carsten Linnemann. Danach traten wir mehr oder weniger positiv gestimmt die Rückfahrt nach Büren an.
Insgesamt war die Berlinfahrt für uns eine spannende und lehrreiche Erfahrung mit vielen
neuen Eindrücken. Nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch in unserem Stufenklima haben wir uns positiv
weiterentwickelt.
Stella, Maria (10a)